J u l i a n a H e r r e r o

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INVISIBLE CITIES

2013 Video installation

OPEN STUDIO DAY 19.10.2013 studio das weisse haus

Collaged Film (2006) 16mm stop motion, digital edited

Sound: collage from body sounds recordings and found footage internet

Pressetext: Katharina Brandl

Juliana Herreros Stop-Motion Film thematisiert innere und äußere Kartographien.

“Invisible Cities” geht städtischen Gefügen auf den Grund, indem die Künstlerin Schicht für Schicht - manchmal sehr nahsichtig, manchmal mit großem Abstand - die Stadt, ihre Lage und den geographischen Kontext befragt. “Invisible Cities” schlägt eine Makroperspektive auf die Straßen osteuropäischer Städte vor, die ebenso Abstand nimmt, wie subjektiv kommentiert: Was sind die fremden, was sind die lokalen Elemente? Die Zitate der Straße fließen ineinander, die Drina-Päckchen aus Belgrad, die Geräusche aus den Straßen Pristinas. “Invisible Cities” schlägt eine überarbeitete politische Landkarte Osteuropas vor, die sich ebenso auf die Kontingenz historischer Erzählungen, auf geologische Landkarten und imaginierte Landschaften bezieht. Durch den Herzschlag oder das Schnarchen werden Juliana Herreros unsichtbare Städte organisch und bewegen zwischen tatsächlichen Artefakten und imaginierten Assoziationen.

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